Wir sind ein Knabenchor in der Trägerschaft der Stadt Halle (Saale).
Unsere Wurzeln liegen im 12. Jahrhundert. Als älteste Bildungseinrichtung der Stadt stehen wir in der mitteldeutschen Knabenchortradition und wirken als Kulturbotschafter unserer Stadt nicht nur in Halle, sondern in der Region und im In- und Ausland.
Wir sind ca. 80 Sänger von 8 bis 18 Jahren und etwa 30 Nachwuchssänger, die an mehreren Tagen in der Woche gemeinsam proben, miteinander Freizeit und auch Schulzeit verbringen und insgesamt etwa 30 Konzerte, Motetten und kleinere Auftritte pro Jahr gestalten.

Wir freuen uns, wenn Sie unsere Konzerte besuchen und uns und unsere musikalische Arbeit begleiten!

Der Stadtsingechor im Film "Singen ist bunt" des MDR

Im April hat uns an mehreren Tagen der MDR begleitet. In Proben, einem Konzert, im Unterricht und Interviews hat sich das Team um den Regisseur Hans-Michael Marten einen Eindruck von unserem Chor und seinen Sängern verschafft. Nun sind wir Teil eines Films mit dem Titel Singen ist bunt über sechs "außergewöhnliche, schräge, originelle und engagierte Chöre, die einen Einblick geben in die Vielfalt der deutschen Chorlandschaft". Am Himmelfahrtstag, dem 26. Mai (und dem Beginn des Deutschen Chorfestes in Leipzig), wird um 22:30 Uhr der Film im MDR ausgestrahlt. Bereits jetzt ist er in der Mediathek zu sehen. Den Einzelbeitrag zum Stadtsingechor können Sie hier abrufen. 

Wir freuen uns sehr über diesen Beitrag und wünschen Ihnen beim Zuschauen viel Vergnügen!

(24. Mai 2022)

Konzert innerhalb der Händel-Festspiele am 30. Mai in der Moritzkirche Halle

An den Händel-Festspielen 1922 beteiligte sich der Stadtsingechor mit einem Konzert, in dem Werke von Komponisten zur Aufführung kamen, die im 16. bis 18. Jahrhundert für kurze oder lange Zeit in Halle wirkten. Der größte Teil der damals dargebotenen Musik war nach dem Tod seiner Schöpfer in Vergessenheit geraten und wurde 1922 zum ersten Mal wieder in einem Konzert präsentiert. Der Stadtsingechor, das Ensemble Polyharmonique und das {oh!} Orkiestra Historyczna nehmen unter der Leitung von Clemens Flämig die 100 Jahre alte Programmidee nahezu original wieder auf und präsentieren ein Programm mit Vokal- und Instrumentalmusik, in dessen Zentrum mit dem Orgelkonzert g-Moll HWV 289 und dem Anthem Let God arise HWV 256b zwei Werke Händels stehen werden.

Tickets gibt es bei Eventim und unter der Tickethotline (0345) 565 27 06.

 

CD des "Hercules"-Pasticcio erschienen

Georg Friedrich Händel und Johann Sebastian Bach, im Abstand von wenigen Wochen in Mitteldeutschland geboren, sind sich nie begegnet. Zu unterschiedlich verliefen ihre Lebenswege. Doch beide Komponisten haben sich mit dem damals beliebten Hercules-Sujet beschäftigt und sind dabei dramaturgisch und musikalisch individuell mit der Frage umgegangen, wie Hercules sich zwischen Tugend und Lust entscheidet. Die Bachsche Musik erfreut sich heute besonderer Popularität, denn der Komponist nutzte den größten Teil wenige Jahre später neu textiert für sein Weihnachtsoratorium. Auf dieser Aufnahme treffen die „Hercules“-Kompositionen von Händel und Bach aufeinander - und zwar in einer Weise, wie sie den Komponisten im 18. Jahrhundert durchaus vertraut war: Clemens Flämig hat beide Werke behutsam zu einem Pasticcio zusammengefügt, das die Vertonungen von Händel und Bach miteinander in Beziehung setzt. Solisten, der Stadtsingechor zu Halle und das Händelfestspielorchester Halle unter Leitung von Clemens Flämig laden zu dieser besonderen Begegnung ein.

Nähere Informationen beim Label querstand der Verlagsgruppe Kamprad

01.07.2020