Foto: Michael Lehmann

Herzlich willkommen

Wir sind ein Knabenchor in der Trägerschaft der Stadt Halle (Saale).
Unsere Wurzeln liegen im 12. Jahrhundert. Als älteste Bildungseinrichtung der Stadt stehen wir in der mitteldeutschen Knabenchortradition und wirken als Kulturbotschafter unserer Stadt nicht nur in Halle, sondern in der Region und im In- und Ausland.
Wir sind ca. 80 Sänger von 8 bis 18 Jahren und etwa 30 Nachwuchssänger, die an mehreren Tagen in der Woche gemeinsam proben, miteinander Freizeit und auch Schulzeit verbringen und insgesamt etwa 30 Konzerte, Motetten und kleinere Auftritte pro Jahr gestalten.

Wir freuen uns, wenn Sie unsere Konzerte besuchen und uns und unsere musikalische Arbeit begleiten!

Stellenausschreibung

Die Stadt Halle (Saale) sucht für den Stadtsingechor zum nächstmöglichen Zeitpunkt

eine/n Chormanager/in (m/w/d).

Näheres zur Stelle und zur Bewerbung finden Sie ab 15. Juni unter 

https://www.halle.de/de/Verwaltung/Stellenausschreibungen/

und im unten stehenden PDF-Dokument.

Wir freuen uns auf eine/n neue/n Mitarbeiter/in in unserem Kreis!

Lust auf eine Schnupperstunde?

Foto: Katharina Ludwig

Unsere Sänger im Vorschulalter mussten am längsten auf ihre nächste Chorstunde warten. Aber auch unserer Mitarbeiterin für Nachwuchsgewinnung war es 15 Monate lang nicht möglich in Kindereinrichtungen nach Talenten zu suchen. Schwierige Zeiten bereiten aber auch den Weg für neue Ideen - so gab es mehrere digitale Bewerbungen per Video und in den letzten Wochen stieg die Anzahl der Anfragen für eine Schnupperstunde.

Alle Jungen, denen das Singen in der Kita oder in der Grundschule gefehlt hat, sind herzlich zu einer Schnupperstunde eingeladen. So erreichen Sie uns:

https://www.stadtsingechor.de/mitsingen
stadtsingechor@halle.de
Tel: (0345) 678 78 3

Campinghocker für zukünftige Outdoor-Proben

Foto: Johannes Morawe

 

Seit Monaten schon können wir nicht proben. Doch auch in der Stille entstehen Konzepte, werden wissenschaftliche Studien gewälzt und Pläne geschmiedet. So hoffen wir im Moment, nach Pfingsten in Kleingruppen endlich wieder singen zu können – und zwar draußen. Dafür wurden heute 80 Campinghocker ins Chorhaus geliefert, mit denen die Sänger schnell und unkompliziert in den grünen Probensaal ziehen können. Sehr herzlichen Dank an unseren rührigen Förderverein, der uns gerade in diesen Zeiten so manchen ungewöhnlichen Wunsch erfüllt! 

Online-Motette am 20. März ab 18 Uhr


Nach einem Jahr Pandemie haben wir uns der Herausforderung gestellt, unsere monatliche Aufgabe der Motette, die wir in „Normalzeiten“ singen, auf virtuellem Wege einzuspielen. Wir haben diese Herausforderung als Gemeinschaft gebraucht und die virtuell angelegte diesjährige Francke-Feier zum Anlass für dieses Projekt genommen.
Das folgende Ergebnis kann niemals mit einer CD-Aufnahme oder professionellen Video-Produktion vergleichbar sein. Jeder Sänger hat seinen Part zu Hause eigenständig gesungen und aufgenommen; die verschiedenen Dateien wurden am Computer zu Klängen zusammengesetzt.

Anhand des unten stehenden Programmblattes können Sie den Ablauf und die Texte der gesungenen Werke verfolgen.

Wir wünschen Ihnen Freude beim Zuhören und -schauen und uns allen, dass wir uns bald wiedersehen und -hören werden!

... denn Chorsingen ist fein!


Die Sänger der Klassen 3 und 4 haben ein "Sehnsuchtsvideo" erstellt und grüßen damit ihre älteren Mitsänger, die ganze Chorfamilie und alle, die ebenso wie wir Motetten, Konzerte und die Gemeinschaft des Singens vermissen.
Besonders denken wir an die Sänger der Klasse 4, die in dieser Woche ihre Aufnahmeprüfung für die Musikklasse der Latina ablegen. Wir wünschen Euch gutes Gelingen!

(24. Februar 2021)

CD des "Hercules"-Pasticcio erschienen

Georg Friedrich Händel und Johann Sebastian Bach, im Abstand von wenigen Wochen in Mitteldeutschland geboren, sind sich nie begegnet. Zu unterschiedlich verliefen ihre Lebenswege. Doch beide Komponisten haben sich mit dem damals beliebten Hercules-Sujet beschäftigt und sind dabei dramaturgisch und musikalisch individuell mit der Frage umgegangen, wie Hercules sich zwischen Tugend und Lust entscheidet. Die Bachsche Musik erfreut sich heute besonderer Popularität, denn der Komponist nutzte den größten Teil wenige Jahre später neu textiert für sein Weihnachtsoratorium. Auf dieser Aufnahme treffen die „Hercules“-Kompositionen von Händel und Bach aufeinander - und zwar in einer Weise, wie sie den Komponisten im 18. Jahrhundert durchaus vertraut war: Clemens Flämig hat beide Werke behutsam zu einem Pasticcio zusammengefügt, das die Vertonungen von Händel und Bach miteinander in Beziehung setzt. Solisten, der Stadtsingechor zu Halle und das Händelfestspielorchester Halle unter Leitung von Clemens Flämig laden zu dieser besonderen Begegnung ein.

Nähere Informationen beim Label querstand der Verlagsgruppe Kamprad

01.07.2020