Foto: Stadt Halle (Saale)/Thomas Ziegler

Herzlich willkommen

Wir sind ein Knabenchor in der Trägerschaft der Stadt Halle (Saale).
Unsere Wurzeln liegen im 12. Jahrhundert. Als älteste Bildungseinrichtung der Stadt stehen wir in der mitteldeutschen Knabenchortradition und wirken als Kulturbotschafter unserer Stadt nicht nur in Halle, sondern in der Region und im In- und Ausland.
Wir sind ca. 80 Sänger von 8 bis 18 Jahren und etwa 30 Nachwuchssänger, die an mehreren Tagen in der Woche gemeinsam proben, miteinander Freizeit und auch Schulzeit verbringen und insgesamt etwa 30 Konzerte, Motetten und kleinere Auftritte pro Jahr gestalten.

Wir freuen uns, wenn Sie unsere Konzerte besuchen und uns und unsere musikalische Arbeit begleiten!

Viva la musica! - Ein Flashmob von 46 deutschsprachigen Knabenchören

 

@KulturGutKnabenchor - gemeinsame Aktion der deutschsprachigen Knabenchöre

Die Botschaft: "Viva la musica"
Erstmals in ihrer Geschichte schließen sich 46 Knabenchöre aus Deutschland, Österreich und der Schweiz in einer grenzübergreifenden Kooperation zusammen, um gemeinsam die Freude an der Chormusik zu teilen und damit Nachwuchs anzusprechen.
Der Stadtsingechor beteiligt sich mit dem Kanon "Viva la musica" an dieser Aktion, den Sänger der sechsten Klasse stellvertretend für alle Mitglieder des Chores für Sie und Euch singen. Wir grüßen alle KnabenchorfreundInnen in der Nähe und Ferne und freuen uns gerade in dieser besonderen Zeit über Interesse an unserer Chorarbeit - und vor allem über Nachwuchs!

14. November 2020, fünf vor zwölf

 

 

Motette am 10. Oktober

Foto: Cordula Timm-Hartmann

Nach mehr als sieben Monaten Stille, nach Proben unter schwierigen Bedingungen und vielen Herausforderungen ist der Stadtsingechor mit der Motette in der Marktkirche am 10. Oktober zum ersten Mal wieder öffentlich zu hören gewesen. Mit Musik aus fünf Jahrhunderten von Andreas Hammerschmidt bis Gerd-Peter Münden, Orgelmusik und Bibelworten zum 18. Sonntag nach Trinitatis erfreuten die Mitwirkenden die zahlreich erschienenen ZuhörerInnen. Dass in beiden Motetten BesucherInnen wegen der coronabedingten Platzkapazitäten enttäuscht wurden und draußen bleiben mussten, tut uns sehr leid. Auch in der Chorbesetzung musste vorher aus diesen Gründen eine Auswahl getroffen werden. Es bleibt der Wunsch und die Hoffnung, bald weitersingen zu können.

(11.10.2020)

"Kleines Chorlager" am 19. September 2020

Wir sitzen alle im selben Boot - und die Mitgliedschaft im Stadtsingechor umfasst mehr als das Singen. 
Da unser Chorlager in diesem Jahr ausfallen musste, haben wir einen herrlichen Spätsommertag genutzt, um nach den schwierigen und stillen Monaten unsere Gemeinschaft zu stärken. Teams aus größeren und kleineren Jungs und MitarbeiterInenn paddelten voller Freude und Geschick um die hallesche Peißnitzinsel. Unterhalb der Burg Giebichenstein zog der Klang der heimlichen Halle-Hymne "Da steht eine Burg überm Tale" über die Saale. Mit Fußball- und Wikingerschach-Turnieren wurde der Tag auf der Würfelwiese fortgesetzt. Die Sänger der vierten Klasse durften im Wettkampf testen, wer am schnellsten und zugleich am ordentlichsten einen Choranzug auf einen Bügel befördern kann und versprachen in einem "Gelöbnis" darauf zu achten, dass sie stets z. B. durch die Farbe ihrer Socken im Konzert auf sich aufmerksam machen werden ...
Es war ein großer Tag für alle Sänger und MitarbeiterInnen, der bei vielen den Wunsch nach einer Wiederholung entstehen ließ.

Fotos: Michael Lehmann

(26.09.2020)

CD des "Hercules"-Pasticcio erschienen

Georg Friedrich Händel und Johann Sebastian Bach, im Abstand von wenigen Wochen in Mitteldeutschland geboren, sind sich nie begegnet. Zu unterschiedlich verliefen ihre Lebenswege. Doch beide Komponisten haben sich mit dem damals beliebten Hercules-Sujet beschäftigt und sind dabei dramaturgisch und musikalisch individuell mit der Frage umgegangen, wie Hercules sich zwischen Tugend und Lust entscheidet. Die Bachsche Musik erfreut sich heute besonderer Popularität, denn der Komponist nutzte den größten Teil wenige Jahre später neu textiert für sein Weihnachtsoratorium. Auf dieser Aufnahme treffen die „Hercules“-Kompositionen von Händel und Bach aufeinander - und zwar in einer Weise, wie sie den Komponisten im 18. Jahrhundert durchaus vertraut war: Clemens Flämig hat beide Werke behutsam zu einem Pasticcio zusammengefügt, das die Vertonungen von Händel und Bach miteinander in Beziehung setzt. Solisten, der Stadtsingechor zu Halle und das Händelfestspielorchester Halle unter Leitung von Clemens Flämig laden zu dieser besonderen Begegnung ein.

Nähere Informationen beim Label querstand der Verlagsgruppe Kamprad.

01.07.2020