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Die Wurzeln des Stadtsingechores gehen ins frühe 12. Jahrhundert auf die Gründung des Klosters Neuwerk zurück. Dieses Kloster erhielt als erstes in Halle das Schulrecht übertragen und gestaltete mit den Schülern sicherlich die Musik für die Gottesdienste des Klosters.

Nach der Integration aller Parochialschulen in das neue lutherische Gymnasium im Jahr 1565 entstand auch der Name „Stadtsingechor“. Dieser Chor hatte die Kirchenmusik an den städtischen Hauptkirchen zu bestreiten.
1808 nach der Auflösung des lutherischen Gymnasiums wurde der Chor den Franckeschen Stiftungen angegliedert, in denen er noch heute ansässig ist.
1946 übernahm die Stadt Halle den Chor in ihre Trägerschaft.

Der Stadtsingechor ist regelmäßig Mitwirkender bei den Händel-Festspielen Halle. Dabei sang der Chor auch unter der Leitung von Trevor Pinnock, Steven Simon, Alessandro de Marchi u.a.
Im Mittelpunkt der Chorarbeit steht vor allem die Pflege der geistlichen Chormusik. Ein ganz besonderes Augenmerk liegt dabei auf der mitteldeutschen Musiktradition (Scheidt, Händel, Schütz, J.S. Bach u.a.)
Auch in diesem Jahr wird der Chor wieder regelmäßig Motetten in der Marktkirche Halle und im Dom zu Merseburg gestalten, sowie an Aufführungen im Rahmen der Händelfestspiele der Stadt Halle teilnehmen
Eine große Rolle in der Arbeit des Chores spielt die Intensivierung der Zusammenarbeit mit der Staatskapelle Halle und natürlich auch die Nachwuchsgewinnung.

 
 
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